Bürgerverein Brandenburg Berlin e.V.

Der Bürgerverein Brandenburg-Berlin e.V. (BVBB) fördert satzungsgemäß die kommunale und regionale Entwicklung. Er ist die größte gesellschaftspolitsche Organisation in Berlin Brandenburg. Er ist parteiunabhängig und setzt sich für Bürgerrechte ein. Der BVBB hat derzeit ca. 4500 recht aktive Mitglieder.

Der momentane Schwerpunkt richtet sich gegen den Ausbau von Schönefeld zum Großflughafen. Bitte nicht verwechseln: der BVBB befürwortet die Ansiedlung eines Großflughafens für BERLIN . Der derzeitige Kampf des Bürgervereins richtet sich ausschließlich gegen den ungeeigneten Standort Schönefeld.

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Warum:

Am 28.05.1996 faßten Eberhard Diepgen, Manfred Stolpe und der ehemalige Verkehrsminister den sogenannten Konsensbeschluß für Schönefeld als Großflughafen. Nur 6 Wochen vorher, genauer am 14.04.1996, haben Stolpe und Diepgen, anläßlich einer SPD-Veranstaltung den Standort Schönefeld noch kategorisch abgelehnt.

Die Entscheidung ist vor allem deshalb unverständlich, da es 1994 eine Studie für das Raumordnungsverfahren gab, in der 7 mögliche Standorte aufgezeigt worden sind. Dabei wurde Schönefeld ausdrücklich als ungeeignet aufgeführt.

 

Aktuell

730OrdnerDas ist das Planfeststellungsverfahren in dem Projekt Großflughafen Schönefeld ist abgeschlossen. Damit ist defakto die Baugenehmigung erteilt. Aufgrund der großen Zahl der Einwendungen, kann man wohl davon ausgehen, dass es nun mit rechtlichen Mitteln Wiederstand geleistet wird.

133.000 Einwendungen von 67 000 Bürgern und 180 Einwendungen von Institutionen und Gemeinden sind gegen dieses Projekt eingegangen.

Das sind insgesamt 438 000 Blatt Papier in 730 Aktenordnern."

Bild rechts Die Aktenordner bei der Abgabe vor der Brandenburgischen Behörde in Dalwitz-Hoppegarten

Ferner hat eine Anhörung der Betroffenen stattgefunden. Dazu wurde in Schöneweide eine große Halle angemietet.

Bei der Anhörung hätte man als Betroffener seine Meinung sagen können, zumindest theoretisch. Praktisch waren die Hürden sehr hoch gesetzt. Es erforderte enorm viel Zeit dort zu Wort kommen. Mindestens zwei Tage, da man ja sich vorher anmelden mußte. Natürlich nur bestimmte Tage weil nur zum Thema gesprochen werden durfte. usw. Es war eigentlich nur möglich wenn man Urlaub oder anderweitig frei hatte. Nur mal ganz grob gesagt, damit Sie sich mal ein Bild machen können. 




Es folgen einige Infos des BVBB

Zitat Ferdi Breitbach Vorsitzender des BVBB: "Sie können sich unsere alten Info-Blätter gerne nochmal vornehmen, alles was darin steht ist so eingetreten bzw. hat sich als richtig erwiesen."

 

(Infoblatt Nr: 19 März 2001)

Orginaltext des BVBB: Aufruf zur Mitarbeit!

Liebe Leser und liebe Mitglieder,

der BVBB arbeitet laut Satzung und eigenem Selbstverständnis, parteipolitisch unabhängig für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Berlins und Brandenburgs.

Diese Arbeit ist ohne fachlichen Rat und ohne Wissen um die Wünsche unserer Mitglieder und der Bürger nicht qualifiziert möglich.

Die Arbeit der letzten Jahre konzentrierte sich naturgemäß auf die Abwehr der Pläne zum Neubau von Schönefeld zum Großflughafen. Diese Arbeit wird auch in 2001 forciert fortgesetzt. In dieser Arbeit haben wir die Kraft des BVBB und seine fachliche Kompetenz bewiesen. Dies war möglich, weil sich viele Mitglieder mit Sachverstand und Arbeitseinsatz im Interesse von 200.000 betroffenen Bürgern, zur Verfügung gestellt haben. Unsere Ingenieure, Planer, Juristen und Mediziner haben auch bei der Durcharbeitung der Planfeststellungsunterlagenzur Planung von Schönefeld Herausragendes geleistet.

Ermutigt durch diese Arbeit möchten wir nun auch zu anderen Problemfeldern der Entwicklung von Brandenburg und Berlin Sachpositionen erarbeiten. Wir sehen erhebliche Entwicklungsdefizite und zum Teil Fehlentwicklungen in tolgenden Politikfeldern :

Für diese Arbeitsfelder möchten wir Arbeitskreise einrichten. Für die Mitarbeit in diesen Arbeitskreisen suchen wir Mitglieder aus dem BVBB und neue Mitglieder, die bereit sind, uns mit ihren Fachkenntnissen weiter zu helfen .

zum BVBB Aufnahmeformular

Orginaltext des BVBB: I N F O 1 9

Mahlow, im März 2001

Schönefeld kaputt meinen viele schon! Noch ist es aber nicht soweit, aber es wird so kommen. Glauben Sie nur nicht alles, was in den Berliner Zeitungen steht. Hier wird über die tatsächlichen Probleme viel zu wenig informiert. Oder haben Sie schon einmal gelesen: "Die Flughafengesellschaft hat bei weitem nicht alle Grundstücke, um den Flughafen zu bauen." "Ohne Baurecht ist der Neubau eine politische Illusion, 1,4 Mrd. DM Steuergelder im Märkischen Sand vergraben!"

Die Probleme zur Erlangung des Baurechtes sind größer als beim Bau eines Kernkraftwerkes.

Wie viele Großprojekte wird auch der Flughafen am Widerstand der betroffenen Bevölkerung scheitern können. Lärmschutz und Katastrophenschutz verbieten es, den Flughafen an einem so dicht besiedelten Standort zu bauen, dies wird sicher durch Gerichtsbeschlüsse auch so festgestellt.

Wir möchten die "Jubelperser" von Diepgen und Stolpe, SPD und CDU an folgende Stolpersteine erinnern: an die vielen ungelösten Probleme der Altlasten und Umweltverschmutzung auf dem Gelände des Flughafens, an die zu lösenden Planungsprobleme, an 135.000 Einwendungen von Bürgern und 180 Einwendungen von Institutionen und Gemeinden. Nicht geklärte Rechts- und Planungsfragen in Zusammenhang mit der erhöhten Katastrophengefahr in einem dichten Netz von Gashochdruckleitungen, in der Einflugschneise bei Waltersdorf und Bohnsdorf, eine katastrophale Anbindung des Straßennetzes an den Flughafen, die Probleme um anstehende Enteignungsverfahren im Bereich des geplanten Flughafenstandortes und der B 96. Völlig irrig ist die Annahme, dass der Flughafen in 2007 neu gebaut sein könnte.

Fazit: Der Standort Schönefeld ist passé, das Projekt ist kaputt, wenn wir es nur wollen. Wir sind die Betroffenen, die unter verrückten politischen Luftnummern leiden sollen. Es geht um unsere und die Gesundheit unserer Kinder, um unsere Lebensqualität und unser Eigentum! NEIN zu Schönefeld ist darum das JA des Tages.

Wenn Sie mit uns kämpfen wollen, rufen Sie uns am Dienstag und Donnerstag zwischen 14.30 Uhr und 18.00 Uhr an!

Telefon: 0 33 79 / 20 14 34 Sie können uns auch ein Fax schicken-

Fax-Nr. : 0 33 79/20 14 35. Wir nehmen dann Kontakt mit Ihnen auf, um Sie im Detail zu informieren.

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